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Rückblick 2017 – Ausblick 2018 in der Hephata Jugendhilfe

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

und wieder schaut die Hephata Jugendhilfe auf ein bewegtes Jahr zurück. Neben den schon traditionellen Events wie das Box Wochenende „Sich durch`s Leben boxen“, dem Hep Run, der Hephata Jugendhilfe Box Meisterschaft, dem Jugendhilfefest und dem erlebnispädagogischen Wochenende Hephata Crossing konnten wir weitere inhaltliche Schwerpunkte setzen.

Auf der Seite der Klienten legten wir Wert auf Partizipation und Mitbestimmung. So wurde das frühere Jahresmotto verändert in Richtung einer Jahresaktion. In diesem Jahr ergab die Abstimmung unter den Klienten, dass alle Gruppen eine Sternwanderung zum Hariksee machten und sich dort im Kanu fahren übten. Die früher Gruppen bezogenen Freizeiten oder Urlaubsmaßnahmen wurden 2017 umgestellt. Aus den Wünschen der Kinder und Jugendlichen wurde ein Freizeitkatalog entwickelt, aus dessen Angeboten sie frei wählen konnten. Nicht alles klappte bei diesem Experiment. Dennoch waren die Rückmeldungen aus den Klienten- und Mitarbeiterbefragungen sehr positiv.

Für die Mitarbeitenden wurde ein umfangreiches und differenziertes Konzept zum Umgang mit Krisen jeglicher Art entwickelt und umgesetzt. Hierbei wurde großer Wert auch auf die Nachsorge für Mitarbeitende nach dem Durchleben einer Krise gelegt. Die Fortbildungen zum Thema Gewalt wie PART, Elementare Intervention oder Hephata Aggressionscoach fanden wie seit Jahren großen Anklang, weil sie in ihrer Kombination durchaus ein Alleinstellungsmerkmal darstellen.

Strukturelle und konzeptionelle Veränderungen gab es zwei. Zum einen eröffneten wir „Hephalena“, eine LENA (Lernen und Erziehen Nützt Allen) Gruppe, ein Angebot der Tagesbetreuung für 12 – 24 Monate alte Kinder, das an unsere KITA „Hephalino“ angegliedert ist. Zum anderen zog unsere Wohngruppe an der Eichenstraße in Solingen um. Der Vermieter der Eichenstraße hatte uns wegen Eigenbedarf gekündigt, sodass wir lange nach einer Alternative suchten. Letztlich fanden wir ein Haus am Schieferweg in Solingen, dass von der Evangelischen Stiftung Hephata gekauft und am 15.12.2017 von der Wohngruppe bezogen wurde.

Ebenfalls am 15.12.2017 feierten wir das 20jährige Bestehen unserer Tagesgruppen mit einem kleinen Festakt, fachlichen Inputs und vielen guten Gesprächen zwischen Kindern, ehemaligen und mittlerweile erwachsenen Kindern, ihren Eltern und den pädagogischen Fachkräften.

Das Jahr 2018 wird wieder eine Menge an Entwicklung und Veränderung bringen. So wollen wir im Bereich der Tagesgruppen und der stationären Jugendhilfe mit der Stadt Neuss vor Ort kooperieren. Wir werden das Angebot Unterstützte Elternschaft so umstrukturieren, dass die Angebote an einem Ort sind. Die Jahresaktion wird ein Zirkusprojekt sein, für dessen Finanzierung wir schon sehr nette Spenden bekommen haben. Unsere Angebote für unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge werden Zug um Zug umstrukturiert zugunsten von „normalen“ stationären Jugendhilfeangeboten.

All dies ist nur möglich, wenn viele Menschen zusammenarbeiten, kreativ und aktiv sind und oft bereit sind, sich über das übliche Maß hinaus zu engagieren. Deshalb danken wir an dieser Stelle all unseren in- und externen Kooperationspartnern, den Familien der von uns betreuten Kinder und Jugendlichen und all denen, die die Hephata Jugendhilfe auf ihrem Weg wohlwollend und unterstützend begleiten. Besonders danken wir aber den Kindern und Jugendliche, die mit ihrer Energie und ihrem Einfallsreichtum uns immer wieder bereichern.

Und so wünschen wir Ihnen allen frohe und besinnliche Weihnachtsfeiertage und ein gutes Jahr 2018

Dieter Köllner        Sabine Friedrichs        Stephan Schramm

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